Ein Unbekannter spendet der Stadt jedes Jahr eine halbe Million Euro. Er stellt nur zwei Bedingungen. Erstens: Das Geld fließt in die Denkmalpflege. Zweitens: Niemand darf seinen Namen erfahren. Wir haben uns trotzdem auf die Suche gemacht.
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„Nichts ist schlimmer, als wenn alles bekannt ist“: Die Görlitzer und ihr Phantom

Die erste Überweisung bekam die Stadt Görlitz im März 1995. Betrag: eine Million Mark. Verwendungszweck: Denkmalpflege. Der Überweisende: ein Phantom. Dieses „Wunder von Görlitz“ wiederholt sich seitdem jedes Jahr.

Von der „Altstadt-Million“, heute 511.500 Euro, wurden schon zahlreiche Baudenkmäler der Stadt saniert. Auch in diesem Jahr bewerben sich Privateigentümer, Stiftungen und Vereine bei der Altstadtstiftung um einen Teil des warmen Geldregens. Wer ist der Spender? Der Enkel von Sprengel, dem Schokoladenfabrikanten? Oder doch Michael Ballack, der in Görlitz geboren wurde? Die Gerüchteküche kocht – aber wirklich wissen will es niemand. Denn wenn der Spender enttarnt wird, droht er die Überweisungen zu stoppen.